baby Geburts-Vorbereitung

Aromatherapie - Kräuterheilkunde

Aromatherapie

Die Ursprünge der Aromatherapie gehen auf die ältesten Heilpraktiken der Menschheit zurück. Die Menschen entdeckten mehr oder weniger durch Zufall, dass manche Pflanzen heilkräftig waren und andere krank machten. Sie warfen gesammeltes Brennmaterial ins Feuer und bemerkten, dass der aufsteigende Rauch von Kräutern, Blättern oder Hölzern dämpfend und entspannend oder anregend und euphorisierend wirkte.

Der Geruchsinn ist der ursprĂĽnglichste aller Sinne. Mit ihm speichern wir angenehme und unangenehme Erinnerungen, empfinden Wohlbehagen oder Abscheu, erleben Entspannung oder Anregung.

Mit unterschiedlichen Methoden wird auf schonende Weise aus Pflanzenteilen – Wurzeln, Blättern, Blüten – das duftende Öl gewonnen, das die ganze Heilkraft der jeweiligen Pflanze in sich enthält.

Zur Anwendung in der Aromatherapie gibt es unterschiedliche Formen:

     

  • Duftlampen erfĂĽllen die Ă–le den ganzen Raum mit ihrem Aroma und wirken so sanft auf den gesamten Organismus
  • Mit Massagen erreicht man gezielt einzelne Körperpartien und nĂĽtzt die verstärkende Wirkung der massierenden Hand aus.
  • In Voll- oder Teilbädern wird die Wirkung des Aromas durch das warme Wasser unterstĂĽtzt.
  • Mit kalten oder warmen Kompressen kann die Wirkung auf die Durchblutung die Wirkung der Ă–le verstärken.

In der Geburtshilfe wird Aromatherapie angewendet, um das allgemeine Wohlbefinden während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu steigern, aber auch, um gezielt Einwirkung auf Verstimmungen des Körpers und der Psyche zu nehmen. Dabei darf die Mutter nicht zu einem bestimmten Duft „überredet“ werden, weil sie selbst am besten weiß, welche der empfohlenen Aromen ihr zusagen und was sie „nicht riechen kann“.

Bei der Behandlung des Neugeborenen mit aromatischen Ölen ist Vorsicht und optimale Beratung wichtig, um keine Allergien hervorzurufen. Einige Öle können sich auch negativ auf die Atmung auswirken.

Gerade in der Säuglingspflege kann gezielt eingesetzte und fachgerecht durchgeführte Aromatherapie gute Erfolge bei kleinen "Wehwehchen" haben.

 

Kräuterheilkunde

Schon immer haben die Naturvölker die Pflanzen der Umgebung dazu benützt, um Krankheiten und Verletzungen zu heilen. Ihre „Forschung“ bestand im Wesentlichen aus Versuch und Irrtum. Mit der Weiterentwicklung der medizinischen Forschung und der Herstellung synthetischer Medikamente haben wir es leider verlernt, uns auf die heilende Kraft der Natur zu verlassen. Dabei weiß jede Mutter um die beruhigende Wirkung der Kamille bei Magenbeschwerden. Die Kräuter werden im Form von Tees, kalten oder warmen Umschlägen oder als Nahrungsergänzung angewendet. Die Nebenwirkungen sind sehr gering; Gewöhnungseffekte treten nicht auf.