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Babymassage ist keine medizinische therapeutische Massage im klassischen Sinn. Sie ist eine besondere Art, dem Baby durch sanftes Streichen und Streicheln Wärme, Nähe, Zuwendung und Liebe zu geben.
Babymassage kommt aus Indien und hat dort eine lange Tradition. Das Bedürfniss nach zärtlicher Berührung soll damit gestillt werden und Urvertrauen entstehen.
Babymassage kann und soll
- Geborgenheit vermitteln, denn „Liebe geht durch die Haut“
- Die Eltern – Kind – Beziehung stärken. Man lernt die Körpersprache des Babys besser kennen und verstehen.
- Den Schlafrythmus fördern und damit das Wohlbefinden stärken.
- Die Verdauung positiv beeinflussen (Blähungen).
- Verspannte Muskulatur lockern („Schreibabys“) und die Koordination fördern.
- Die Sinneswahrnehmungen verbessern
- Defizite ausgleichen bei langem Liegen in der Schwangerschaft; "Frühchen" - zu früher Verlust von Schutz, Verlegung des Babys auf eine Kinderstation und dadurch Defizit an Körperkontakt; schlaffen, faulen Babys - anregende Massage; angespannten, über(re)aktiven Babys, Schreibabys - ableitende Massage; Kindern, die Schwierigkeiten mit Grenzen haben.
- Körpergrenzen spürbar machen = Prinzip der Basalen Stimulation.
- Spaß und Freude bereiten.
Die bekannteste Massagetechnik ist die Indische Babymassage. Es gibt noch andere Methoden wie Massage nach Eva Reich,... und Mischvariationen. die Technik ist aber nicht unbedingt ausschlaggebend für einen Erfolg beziehungsweise ein zufriedenes Baby.
Es sollen immer
- Die momentanen Bedürfnisse des Babys im Vordergrund stehen.
- Möglichst regelmäßig (täglich) bis zu 15 min. mit einem naturbelassenen, kaltgepressten „Verwöhnöl“ massiert werden.
- Einige Grundregeln beachtet werden.
So kann die Babymassage viel Positives bewirken.
Buchtipps:
Sanfte Hände Frederik Leboyer
Baby - Massage Vilma Schneider (Kösel-Verlag)
Das entspannte Baby P. Walker (Kösel-Verlag)
Körperkontakt Ashley Montagu (Verlag Klett-Kotta)
Ganzheitliche Säuglings- E. Wagner und Dr. med. G.Zenz und Kleinkindermassage (VerlagHaug)
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